Pius X Online

Ein paar Details

Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG)- Stamm St. Pius X., so lautet die offizielle Bezeichnung für die hiesigen Georgspfadfinder. Hinter diesem offiziell anmutenden Namen, verbirgt sich jedoch mehr als "Pfadfinder, die grünen Männchen im Walde!" Die nun folgenden Zeilen sollen helfen dieses Vorurteil abzubauen.

Etwas über uns:
Seit 1978 gibt es auch in Würselen genauer gesagt in der Pfarrgemeinde St. Pius X einen Pfadfinderstamm namens St. Pius X. Wir gehören zwar nicht zu den größten Stämmen innerhalb der DPSG, sind aber nicht minderaktiv. Wir bieten für alle Altersstufen Gruppenstunden an.

Etwas Generelles über Pfadfinder:
Da fasst man sich an den Kopf und fragt sich, was Pfadfinderei und das Leben in der Gesellschaft überhaupt miteinander zu tun haben. Auf den ersten Blick scheinen beide Welten nebeneinander zu existieren. Im Sommer fahren die Kinder und Jugendlichen in die Natur, tragen Kluft und schlafen in Kothen. Sie bilden eine Art Miniatur-Gesellschaft, die scheinbar eigenen Regeln folgt. Den Rest des Jahres leben die Pfadfinder wie jeder andere auch, treffen sich einmal in der Woche mit ihrer Gruppe, als gingen sie zum Tischtennis oder zum Klavierunterricht.

Ein bisschen schizophren ist es ja - zwei Wochen Sommerlager, Wälder, Seen, Liedersingen und Spaß haben, mit den Freunden am Feuer. Frei sein. Dann der Moment, wenn man von Mücken zerstochen (ist nicht so schlimm wie es sich jetzt liest), mit dreckiger Wäsche aber glücklich zu Hause ankommt und weiß: Jetzt wartet wieder die Schule, das Studium oder die Arbeit die Stadt, Partys und eben alles was zum "normalen" Leben gehört. Man versucht, sich ein Stück Lagerromantik in den Alltag hinüber zu retten. Trotzdem holt einen der Alltag ganz schnell wieder ein und man sehnt sich wieder nach dem nächsten Lager.

Pfadfinden - Hobby oder eine Lebenseinstellung?
Die Pfadfinderei ist mehr als ein Hobby. Hängt sie doch enger mit der Gesellschaft zusammen, als man meint. Die Werte, die die Kinder und Jugendlichen auf den Fahrten vermittelt bekommen und leben, nehmen sie mit in den Alltag. Der soziale Umgang, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, der Respekt vor der Natur. All das legen sie nicht ab wie ihre Hemden, wenn sie nach Hause kommen, sondern bringen es mit in die Schule, in den Beruf und in die Gesellschaft. Gerade weil Pfadfinder eine alternative, eine ganz andere und oft intaktere Welt kennen gelernt und gelebt haben, können sie eine gewisse Distanz zur Gesellschaft aufbauen und damit auch Kritikfähigkeit entwickeln, die für jede Demokratie ein lebensnotwendiges Element ist. Natürlich funktioniert das nicht wie bei einer Waschanlage - vorne uninteressierte Jugendliche rein, ein bisschen warten, hinten kritikfähige Erwachsene raus. Es hängt von der Gruppe, vom Gruppenleiter aber vor allem vom Jugendlichen selbst ab, was er aus seiner Pfadfinderzeit mitnimmt.

Insgesamt jedoch fördert die Pfadfinderei das soziale Engagement, sowohl im Stamm als auch in der Gesellschaft. Wenn die Meisten das Halstuch mit dem 20´sten Geburtstag oder auch schon mal früher an den Nagel hängen: In vielen lebt noch mit 40 ein kleiner Pfadfinder, der gelernt hat, dass es wichtig ist, selbst Verantwortung zu übernehmen, seinen Mitmenschen zu respektieren und die Natur zu achten. Der weiß - es muss nicht alles so sein, wie es in unserer Gesellschaft als normal hingenommen wird.

Termine

Aktuelle Bilder

19.07.2009
Sommerlager 09
01.06.2009
01topf09
28.02.2009
Stufenwechsel 09
10.10.2008
rbu08_chillout
13.09.2008
rbu08_aktion